Unverbindliche Info-Hotline : 0221 / 58948110

Rechtsanwalt Köln- LKW Kartellverstoß

Die EU-Kommission hat gegen die LKW-Hersteller Mercedes, MAN, Iveco, Volvo/Renault und DAF eine Rekordstrafe von insgesamt 2,93 Milliarden Euro verhängt. MAN hatte die illegalen Preisabsprachen Anfang 2011 aufgedeckt, um von einer entsprechenden Kronzeugenregelung zu profitieren. Das Kartell hatte sich bereits 1997 geschlossen und zu überhöhten Bruttolistenpreisen sowie Kostenabwälzungen geführt. Aus diesem Grund wird es bei der Milliardenstrafe nicht bleiben. Schließlich haben Käufer und Leasingnehmer jetzt die Möglichkeit, Schadensersatz zu fordern. Die Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen dabei gerne zur Seite.

Kanzlei berät zum LKW Kartell

Die Europäische Kommission hat die Vorgänge rund um das LKW Kartell umfassend untersucht. Betroffen sind in erster Linie mittelschwere und schwere LKW. Schadensersatzansprüche kommen also für solche LKW in Betracht, die eine Nutzlast von 6t bis 16t aufweisen. Bislang sind an dem Kartell die Hersteller Mercedes, MAN, Iveco, Volvo/Renault und DAF beteiligt. Aber auch gegen das in Schweden ansässige Unternehmen Scania wird noch ermittelt. Auf dem Blog der Kanzlei Mingers & Kreuzer können Sie die aktuellen Entwicklungen rund um das LKW Kartell verfolgen.

Warten Sie als Leasingnehmer oder Käufer nicht ab und machen Sie jetzt risikofrei Schadensersatz geltend. Schließlich waren die Kaufpreise für entsprechende LKW deutlich zu hoch. Gleiches gilt für die vereinbarten Leasingraten, die sich ja bekanntermaßen nach dem Anschaffungswert richten. Konkret muss MAN und Co. den Schaden ersetzen, den das Kartell verursacht hat.

Kanzlei LKW Kartellverstoß Köln

Schadensersatz wird Ihnen aber kein Hersteller freiwillig gewähren. Diese Ansprüche müssen Sie selber in die Wege leiten. Kommen die am Kartell Beteiligten einer einfachen Zahlungsaufforderung nicht nach, kann eine Klage Abhilfe schaffen. Hierbei müssen aber die geltenden Verjährungsfristen beachtet werden. Grundsätzlich gilt eine Frist von zehn Jahren. Entscheidend ist im Endeffekt aber immer der Einzelfall. Während der Untersuchung durch die Kommission, die mehrere Jahre gedauert hat, war die Verjährung aus Sicht der Geschädigten glücklicherweise gehemmt.

Schadensersatz beim LKW Kartell

Fraglich ist, was konkret an Schadensersatz verlangt werden kann. Zunächst einmal ist das der Schaden, der durch die illegalen Preisabsprachen entstanden ist. Das ist regelmäßig der ursprüngliche Kaufpreis abzüglich der durch das Kartell bedingten Preiserhöhung. Durchschnittlich kostet ein LKW circa 80.000 Euro. Nach unseren ersten Einschätzungen und Erfahrungen liegen die durch das LKW Kartell verursachten Preiserhöhungen zwischen 10 – 20 %. Das heißt im Umkehrschluss, dass Geschädigte im Mittelwert einen Schadensersatz in Höhe von 12.000 Euro fordern können.

Kanzlei LKW Kartellverstoß Köln

Die Kanzlei Mingers & Kreuzer an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln berät Sie gerne zum Thema LKW Kartellverstoß. Soweit Sie Unterlagen wie Rechnungen, Kauf- oder Leasingverträge aus den Jahren 1997 bis 2011 vorlegen können, übernehmen wir für Sie die umfassende Prüfung schadensersatzrechtlicher Ansprüche. Gegebenenfalls kann ein Schaden auch durch externe Gutachter geschätzt werden. Dann sind Sie aber beweispflichtig, dass der LKW auch in dem genannten Zeitraum gekauft worden ist.

Kanzlei Mingers & Kreuzer hilft beim LKW Kartellverstoß

Grundsätzlich bieten sich zwei Möglichkeiten, Schadensersatz geltend zu machen. Als Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer in Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln streben wir nach jahrelanger Erfahrung in solchen Fällen zunächst eine außergerichtliche Lösung an – etwa ein Vergleich. Kommen die Hersteller einer etwaigen Zahlungsaufforderung aber nicht nach, müssen Ansprüche in einem Klageverfahren vor den Zivilgerichten durchgesetzt werden.

In einem Prozess geht es dann in erster Linie um die Frage, wie genau der Schaden eigentlich zu beziffern ist und wie entsprechende Ansprüche gerichtlich durchgesetzt werden können. Natürlich ist die individuelle Rechtsdurchsetzung auf eigene Kosten immer eine Option. Dann muss man aber auch für das Gutachten sowie andere Kosten der Rechtsverfolgung aufkommen. Wir beraten Sie hierzu gerne. Eine andere Möglichkeit ist die gemeinschaftliche Rechtsdurchsetzung. Sie wäre aus prozessökonomischer Sicht deutlich effektiver. Hierbei bündeln wir mehrere gleichgelagerte Fälle, um anschließend die Kosten für Gutachten und Verfahren zu teilen. Man spricht gemeinhin von einer Streitgenossenschaft. Bekanntermaßen sind Sammelklagen wie in den Vereinigten Staaten hierzulande nicht erlaubt. Nach einer ersten Einschätzung belaufen sich die Kosten auf circa 10 Prozent des Schadensvolumens. Für weitere Alternativen sowie Fragen rund um die Geltendmachung von Schadensersatz stehen unsere Anwälte in Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln Ihnen gerne zur Seite. Sollten Sie einen Prozess ohne jegliches Kostenrisiko führen wollen, kann auch eine Prozessfinanzierung in Betracht kommen. Dafür müsste aber im Voraus eine Gewinnbeteiligung von rund 30 Prozent versprochen werden – auch wenn es sich nur um einen Vergleich handelt.

Kanzlei Kartellverstoß Köln

In Irland hat man inzwischen die erste Klage eingereicht. Der Startschuss ist also gefallen und die Entwicklung rund um das Thema Kartellverstoß sehr interessant. Im speziellen Fall wird es vor allem um eine Frage gehen: Bekommt der Anwalt vom irischen Kläger „Lenaghan“ Einsicht in den von der EU-Kommission ausgestellten Bußgeldbeschluss? Dieser ist der breiten Öffentlichkeit und damit allen Geschädigten bisher verschlossen geblieben. Genehmigt das zuständige Gericht den Antrag, könnte das die Chancen auf eine erfolgreiche Rechtsdurchsetzung noch einmal deutlich erhöhen. Schließlich können sich Kartellgeschädigte aus anderen Ländern dann auf die Untersuchungen der Kommission berufen, ohne umfassende eigene Gutachten in Auftrage geben zu müssen.

Hohe Erfolgschancen im LKW Kartellverstoß

Die Chancen auf eine erfolgreiche Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen sind sehr hoch. Das liegt nicht zuletzt schon an der Tatsache, dass die EU-Kommission im Zuge ihrer Ermittlungen eine Rekordstrafe gegen die Hersteller Mercedes, MAN, Iveco, Volvo/Renault und DAF verhängt hat. Darüber hinaus spielt Geschädigten auch eine neue EU-Richtlinie in Hinblick auf eine etwaige Beweisführung in die Karten. Nach dieser soll nämlich eine automatische Vermutung im Rahmen einer Beweislastumkehr gelten. Die Kartellanten müssten dann also beweisen, dass kein Schaden vorliegt. Hier müssen aber einige Einzelheiten beachtet werden. Unsere Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln geben Ihnen hierzu gerne Auskunft.

Kanzlei LKW Kartellverstoß Köln

Unsere Anwälte in Köln arbeiten mit höchstem Engagement, um effiziente Lösungen zu entwickeln. Wir vertreten im Rahmen des LKW Kartellverstoß bereits eine Vielzahl von Mandanten und sehen uns im Kampf gegen die großen Hersteller bestens gerüstet. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen praktischen Erfahrung im Umgang mit solchen „Prozesslawinen“. Natürlich verlieren wir dabei die für unsere Mandanten individuell ausgearbeiteten Strategien und verfolgten Interessen nie aus den Augen. Kontaktieren Sie uns doch einfach telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns auf Sie.

 

Büro Köln

Harry-Blum-Platz 2 (Rheinauhafen)
50678 Köln

info@mingers-kreuzer.de

0221 / 58948110

Ja, bitte informieren Sie mich kostenlos und unverbindlich

*erforderlich Hinweise zum Datenschutz