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Rechtsanwalt in Bonn für Bußgeldverfahren

Begeht man im Straßenverkehr eine Ordnungswidrigkeit, so kommt es zu einem Bußgeldverfahren. Dabei handelt es sich meist um einen leichteren Verstoß. Basierend auf dem Unrechtsgehalt einer Tat wird zwischen einem Bußgeldverfahren und einem Strafverfahren unterschieden. Bei letzterem ist die kriminelle Energie deutlich höher, als bei ersterem. Insofern niemand gefährdet wird, würde beispielsweise das Überfahren einer roten Ampel zu einem Bußgeldverfahren führen. Solche Handlungen sind auch als Kurzschlussreaktion zu deklarieren. Auch unrechtmäßiges Parken oder Halten zählt als leichterer Verstoß. Um die Justiz nicht unnötig zu belasten und solche kleineren Delikte schneller abzuwickeln, wird dies durch Bußgeldverfahren geregelt. Allerdings können auch bei Ordnungswidrigkeiten weitreichendere Konsequenzen folgen. Daher können Sie auch gegen Bußgelder und deren Sanktionen Einspruch einlegen. Gerne stehen wir Ihnen an unseren Standorten Bonn, Köln, Jülich & Hückelhoven dafür beratend zur Seite.

Anwälte helfen bei Bußgeldverfahren

Der Großteil der Tatbestände hinsichtlich Bußgeldverfahren ist innerhalb des Gesetzes für Ordnungswidrigkeiten geregelt (OWiG). Dieses Gesetz gehört dem Verwaltungsrecht an, ist jedoch nicht die alleinige Grundlage für die Sanktionierung solcher Verstöße. Es gibt eine Vielzahl von Normen, die in anderen Gesetzen verankert sind.

Die Unterscheidung zwischen Straftat und Ordnungswidrigkeit ist entscheidend. Während es bei ersterem zu einem gerichtlichen Verfahren oder einem Strafprozess kommt, wird, wie bereits erwähnt, bei letzterem lediglich ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Somit ist ein Bußgeld auch keine Strafe an sich, sondern vielmehr eine erzieherische Maßnahme, in Form eines Denkzettels. An oberster Stelle steht für die Behörden in jedem Fall die Verkehrssicherheit. Folgen einer Straftat hingegen sind richtige Geldstrafen oder im Höchstfall sogar Freiheitsstrafen.

Erfahrene Anwälte für Bußgeldverfahren in Bonn

Begleicht man sein Bußgeld nicht, kann einem im schlimmsten Fall Zwangshaft drohen. Trotz dessen muss das Bußgeld nach wie vor beglichen werden. Die Zwangshaft dient lediglich als „Zahlungserinnerung“ für den Täter. Es gibt jedoch im Gegensatz dazu eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe, bei der die Geldstrafe wirklich im Gefängnis abgesessen wird. Liegen beide Tatbestände vor, das heißt Ordnungswidrigkeit und Straftat, so gilt immer das Strafrecht.

Unsere Leistungen beim Bußgeldverfahren

Hauptsächlich treten Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr auf. Unsere fachlich versierten Anwälte zum Thema Verkehrsrecht unterstützen Sie bei Themen wie Rotlichtverstößen, falsches Halten oder Parken, Handy am Steuer, Fahrzeugmängel, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder nicht ordnungsgemäßen Sicherheitsabständen. Warten Sie nicht ab und kontaktieren Sie uns rechtzeitig! Aufgrund formeller Fehler können Bußgeldbescheide häufig angefeuchtet werden.

Kosten im Bußgeldverfahren in Bonn

Im Regelfall ist eine Ordnungswidrigkeit stets mit Kosten verbunden. Jedoch kann es in Ausnahmefällen auch dazu kommen das Beamte oder Behörden lediglich eine Verwarnung aussprechen. Sind die Verstöße sehr gering, so wird ein Verwarngeld verhängt, dass bei Annahme dieser Zahlung das Verfahren rechtskräftig beendet. Ist dies nicht der Fall, kommt es zu einem Bußgeldverfahren.

In der Regel bewegen sich die Kosten für eine solche Ordnungswidrigkeit zwischen 5 Euro und 1000 Euro. Einzelfälle können höhere Kosten verursachen. Ein wirkliches Bußgeld beläuft sich auf eine Summe von über 60 Euro. Genauere Details können dem aktuellen Bußgeldkatalog entnommen werden. Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr können zudem Punkte in Flensburg oder ein bis zu dreimonatiges Fahrverbot nach sich ziehen.

Um genaueres zu erfahren, lohnt sich der Blick in den Bußgeldkatalog. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts müssen beispielsweise höhere Bußgelder gezahlt werden, als außerorts. Da innerhalb einer Ortschaft die potenzielle Gefährdung anderer Personen höher ist.

Kompetente Rechtsanwälte für Bußgeldverfahren in Bonn

Auch ein zu geringer Sicherheitsabstand kann teuer werden. Hier findet, genau wie bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, eine Unterscheidung zwischen innerorts und außerorts statt. Zudem wird die Bemessung abhängig von Verkehrs- und Witterungsverhältnissen gemacht. Innerorts soll der Abstand die in einer Sekunde zurückgelegte Strecke betragen, außerorts die innerhalb zwei Sekunden gefahrene. Richtwert ist gemeinhin auch der halbe Wert des Tachos. Ein Orientierungspunkt hierfür sind die Leitpfosten. Im Endeffekt resultiert die Strafe aus der Geschwindigkeit und dem Abstand zum vorderen Auto. Auch hierbei können zusätzlich Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot verhängt werden.

Beratung bei Bußgeldverfahren

Bußgelder sind des Weiteren für unrechtmäßige Halt- und Parkvorgänge vorgesehen. Zu allererst erfolgt hierbei eine Unterscheidung genau dieser Varianten. Steht ein Fahrzeug nicht länger als drei Minuten an einer Stelle, so gilt dies als Halten. Länger als drei Minuten an einem Ort zu stehen, ist dann als Parken einzuordnen. Das Auto steht dann auf unbestimmte Zeit an einer Stelle. Meist ist dies durch entsprechende Verkehrszeichen geregelt, jedoch auch nicht immer. An unübersichtlichen Stellen, wie Bahnübergängen oder scharfen Kurven ist Parken und Halten generell unzulässig.

Ordnungswidrigkeiten können verjähren. Dies geschieht nach drei Minuten. Ergeht ein Bußgeldbescheid innerhalb dieses Zeitraums, so erhöht sich die Verjährungsfrist auf sechs Monate.

Rechtsanwälte für Bußgeldverfahren in Bonn beauftragen

Ein besonderer Vorteil eines Bußgeldverfahrens ist die meist unbürokratische Abwicklung der eingangs erwähnten Sanktionen. Zunächst wird dem Halter des Wagens ein Anhörungsbogen zugesendet, um dessen Fahrer zu ermitteln. Bis auf die persönlichen Angaben muss dieser jedoch nicht weiter ausgefüllt werden. Eine Pflicht zur Selbstbelastung besteht nicht. Wurde der Fahrer ermittelt, erfolgt die Zustellung des Bußgeldbescheides, der die Zahlungsaufforderung einer gewissen Summe beinhaltet. In diesem Fall sollten Sie sich auf jeden Fall juristischen Rat suchen. Unsere Rechtsanwälte in Bonn, Jülich, Köln und Hückelhoven stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Je früher Sie sich melden, desto schneller kann man als Anwalt wirkungsvolle Verteidigungsmaßnahmen in die Wege leiten und somit bestmögliche Ergebnisse erzielen. Ab Zustellung des Bescheides setzt nämlich eine Frist von zwei Wochen ein, innerhalb derer Sie Einspruch einlegen können.

Unsere Rechtsanwälte als Partner in Bonn

Häufig können wir Bußgeldbescheide aufgrund von formellen oder technischen Fehlern bei der Messung von Geschwindigkeiten erfolgreich anfechten. In Folge dessen wird das Verfahren entweder beendet oder die Punkte in Flensburg beziehungsweise die Strafe werden verringert.

Unsere professionellen Rechtsanwälte kämpfen auf dem Gebiet des Verkehrsrechts an den Standorten Köln, Bonn, Jülich & Hückelhoven für Ihr gutes Recht. Wir arbeiten als Team stets am Puls der Zeit, mit höchstem Engagement und der notwendigen Effizienz. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung und kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder via Email. Auch können Sie gerne einmal einen Blick auf unseren Blog oder den kanzleieigenen YouTube-Kanal werfen.

 

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