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Rechtsanwalt Köln – Fahrverbot

Ein Fahrverbot kann für Betroffene verheerende Folgen haben. Das gilt insbesondere, wenn man aus beruflichen Gründen auf ein Auto angewiesen ist. Dann ist juristischer Rat unabdingbar. Ein Fahrverbot kann sowohl durch Urteil eines Strafgerichts als auch im Rahmen eines Bußgeldbescheids erfolgen. In der Regel wird das Verbot mit Zustellung des Bescheids oder mit Rechtskraft des Urteils wirksam. Natürlich kann man unter Wahrung entsprechender Fristen Einspruch beziehungsweise Rechtsmittel einlegen. Unsere Anwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen hierfür gerne zur Seite.

Anwälte in Köln helfen bei Fahrverbot

Neben einem Fahrverbot kann bei besonders schwerwiegenden Vergehen auch die Entziehung der Fahrerlaubnis in Betracht kommen. Damit verliert der Betroffene die Berechtigung, ein Fahrzeug zu führen. Ein Fahrverbot kann maximal drei Monate verhängt werden. Anderenfalls handelt es sich um einen Fahrerlaubnisentzug, bei dem zunächst eine Sperrfrist gilt. Erst danach besteht die Möglichkeit, eine neue Erlaubnis zu beantragen. Regelmäßig ist die Teilnahme an einer so genannten medizinisch-psychologischen Untersuchung Pflicht.

Wann genau ein Fahrverbot erteilt wird, kann man pauschal nicht sagen. Grundsätzlich gilt, dass Verstöße mit Bußgeldern über 60 Euro mit einem Punkt geahndet werden, sofern eine Gefährdung der Verkehrssicherheit vorliegt. Das ist zum Beispiel beim Befahren einer Umweltzone ohne entsprechende Plakette nicht der Fall. Ein Fahrverbot kommt in Betracht, wenn es sich um ein Vergehen mit zwei Punkten handelt. Für nähere Informationen zu einzelnen Verstößen und Folgen kann auch der aktuell geltende Bußgeldkatalog herangezogen werden.

Fahrverbot bei Alkohol-und Drogendelikten

Besonders harte Konsequenzen drohen bei Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr. Hierzulande gilt eine Promillegrenze von 0,5. Wer diesen Wert übersteigt und ein Auto fährt, muss mit einem Fahrverbot rechnen. Bei einem erstmaligen Verstoß beträgt die Dauer des Verbotes einen Monat. Bei Wiederholungstätern sind es schon drei Monate. Man sollte aber beachten, dass schon ab einem Promillewert von 0,3 und entsprechender Gefährdung des Straßenverkehrs ein Führerscheinentzug in Betracht kommen kann. Die oben beschriebene Fahrerlaubnis wird ab einem Wert von 1,1 Promille entzogen. Bei Drogendelikten ist die gleiche Staffelung anzuwenden. Natürlich ist am Ende immer der Einzelfall entscheidend. Unsere Anwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln beraten Sie hierzu gerne.

Anwälte Fahrverbot Köln

Ein weiterer und recht häufiger Grund für ein Fahrverbot ist die Geschwindigkeitsüberschreitung. Hier werden insbesondere auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Ein Verbot wird dann verhängt, wenn die Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um mindestens 41 km/h und innerhalb geschlossener Ortschaften um 31 km/h überschritten wird. Sollte außerorts die Geschwindigkeit sogar um 61 oder mehr km/h überschritten werden, gilt ein zweimonatiges beziehungsweise ab 71 km/h ein dreimonatiges Fahrverbot. Diese Rechtsfolge findet auch bei der Teilnahme an illegalen Autorennen Anwendung.

Anwälte beraten bei Fahrverbot

Immer wieder haben wir es mit Fällen zu tun, in denen wegen des Überfahrens einer roten Ampel ein Fahrverbot verhängt worden ist. Zumeist reicht es dafür schon aus, dass die Ampel länger als eine Sekunde rot aufgeleuchtet hat. Aber auch in Zusammenhang mit solchen Verstößen muss eine Gefährdung oder eine Sachbeschädigung vorliegen. Bei besonders schwerem Verstoß kann auch wieder die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge sein.

Nicht selten kommt es auch vor, dass ein Fahrverbot als Nebenstrafe erteilt wird. Häufig handelt es sich dann um den Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Ein solches kann bis zu sechs Monate andauern, weil es sich um eine Straftat handelt.

Anwälte Fahrverbot Köln

Im Rahmen eines Fahrverbots unterscheidet man gemeinhin zwischen groben und beharrlichen Pflichtverletzungen. Letztere sind solche, bei denen ein Wiederholungstäter keine Einsicht in vergangenes Verhalten zeigt und damit eher mit einem Fahrverbot rechnen muss. So muss derjenige, der im Zeitraum von einem Jahr zwei Mal mit mehr als 26 km/h geblitzt worden ist, seinen Führerschein für einen Monat abgeben.

Einspruch gegen Fahrverbot

Zunächst einmal erhalten Betroffene einen Bußgeldbescheid, in dem die Geldbuße festgelegt ist. Daneben ist dem Schreiben auch zu entnehmen, ob mit einem Fahrverbot gerechnet werden muss. Mit Zustellung hat man zwei Wochen Zeit, Einspruch einzulegen. Das sollte vor allem dann geschehen, wenn der Arbeitsplatz durch ein mögliches Fahrverbot gefährdet ist. Anderenfalls wird der Bescheid nach zwei Wochen rechtskräftig. Hier können unsere erfahrenen Anwälte im Verkehrsrecht weiterhelfen. An den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln beraten wir Sie umfassend und kämpfen für Ihr Recht. Ersttäter zum Beispiel können auf Antrag ein einmonatiges Fahrverbot innerhalb der nächsten vier Monate beliebig wählen.

In Einzelfällen kann ein Fahrverbot auch umgangen werden. Unsere praktischen Erfahrungen haben gezeigt, dass anwaltlicher Rat hier sinnvoll ist. Für eine Vielzahl von Mandanten konnten wir ein Fahrverbot abwenden. Im Endeffekt kommt es dann aber zu einer Verdopplung des Bußgeldes – man „kauft“ sich quasi frei. Die Möglichkeit steht zudem nur Ersttätern offen. Bei Alkohol- oder Drogendelikten sind die Chancen demnach deutlich schlechter. Unsere Anwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln analysieren Ihre Situation unter Berücksichtigung aller Risiken, um eine effiziente Verteidigung vor Gericht vorzubringen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Unsere Leistungen bei einem Fahrverbot

Bei der Abwendung eines Fahrverbotes gibt es einiges zu beachten. Unsere Anwälte in Köln arbeiten mit höchstem Engagement an Ihrer Verteidigung. Wer ein Fahrverbot umgehen will, muss dem Gericht deutlich machen, dass es sich eben nicht um eine beharrliche Pflichtverletzung –sondern um eine Ausnahme- gehandelt hat. Dabei ist vor allem die Verteidigungsstrategie von überragender Wichtigkeit. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unserer Anwälte im Verkehrsrecht und holen Sie sich Ihre Ersteinschätzung. Umso mehr Beweise für das Vorliegen einer „unzumutbaren Härte“ angebracht werden können, desto größer sind die entsprechenden Erfolgschancen.

Unter keinen Umständen sollten Sie trotz eines Fahrverbotes noch am Straßenverkehr teilnehmen. Anderenfalls drohen eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr sowie der Entzug des Führerscheins.

Anwälte Fahrverbot Köln

Unsere spezialisierten Anwälte im Verkehrsrecht arbeiten an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln mit höchstem Engagement, um die Interessen unserer Mandanten effizient durchzusetzen. Das gilt sowohl für die außergerichtliche Beratung als auch die bundesweite Vertretung vor den zuständigen Gerichten. Unsere praktischen Erfahrungen haben gezeigt, dass sich der Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid und ein etwaiges Fahrverbot durchaus lohnen kann. Nicht selten leiden Behördenbescheide an formellen Fehlern. Sobald Sie einen Anhörungsbogen erhalten haben, sollten Sie juristische Hilfe in Anspruch nehmen. Nur so kann frühzeitig eine wirksame Verteidigungsstrategie entwickelt werden.

 

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