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Rechtsanwalt in Köln für Familienrecht

Das Familienrecht ist als Teil des allgemeinen Zivilrechts im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Neben dem Schwerpunkt Scheidung werden unter anderem auch die Bereiche Unterhalt, Zugewinn, Versorgungsausgleich, Haushalt, Sorgerecht und Umgang erfasst.

Die Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln beraten mit ihrem Fachwissen im Familienrecht umfassend. So kann schon zu Beginn einer Ehe juristischer Rat sinnvoll sein – etwa bei der Erarbeitung eines Ehevertrages.

Kanzlei Mingers & Kreuzer als Partner im Familienrecht

Ein Ehevertrag ist kein Zeichen für mangelndes Vertrauen. Er hat vielmehr präventiven Charakter. Ein solcher Vertrag regelt sowohl die wirtschaftlichen als auch die persönlichen Verhältnisse der beiden Ehepartner in Krisenzeiten. Als Kanzlei für Familienrecht ist es unsere Aufgabe, unsere Mandanten bei der Erarbeitung eines Ehevertrages unter Berücksichtigung der aktuellen Lebenssituation sowie der Pläne für die Zukunft vollumfänglich zu unterstützen. Es kommt immer auf die jeweiligen Lebensverhältnisse der Ehegatten an. Ein Unternehmer mit Kindern wird in der Regel einen anderen Vertrag als ein kinderloser Beamter schließen. Die Vertragsgestaltung kann sich dabei im Einzelnen als sehr komplex darstellen. Hier können unsere Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer in Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln Abhilfe schaffen.

Kanzlei Familienrecht Köln

Einen wichtigen Schwerpunkt im Bereich Familienrecht bildet das so genannte Scheidungsrecht. Derjenige, der einen Antrag auf Scheidung stellen möchte, muss sich vor dem zuständigen Familiengericht anwaltlich vertreten lassen. Man spricht gemeinhin von Anwaltszwang.

Grundsätzlich müssen die Ehepartner im Rahmen einer Scheidung ein Jahr lang „getrennt“ leben. Ein solches Trennungsjahr beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der eine Partner dem anderen den entsprechenden Wunsch mitteilt. Die Beweispflicht trägt dabei der Antragende. Ab dem Trennungswunsch müssen etwaige Gemeinsamkeiten in allen Lebensbereichen eingestellt werden. Es handelt sich dabei um die so genannte Trennung von „Tisch und Bett“ – eine häusliche Gemeinschaft darf nicht mehr bestehen. Ein Auszug aus der gemeinsamen Wohnung ist dabei aber nicht unbedingt erforderlich. Wichtig ist vor allem, dass wesentliche Beziehungen nicht mehr bestehen. Unsere Anwälte in Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln beraten Sie hierzu gerne.

Kanzlei Mingers & Kreuzer in Köln

Als Experten im Familienrecht stehen Ihnen unsere Anwälte auch zu Fragen rund um den Versorgungsausgleich zur Verfügung. Die Ehe ist nach geltendem Recht als Versorgungsgemeinschaft konzipiert. Bei der Auflösung dergleichen müssen etwaige Versorgungsansprüche geteilt werden. Ein solcher Ausgleich kann aufgrund der Komplexität mitunter Schwierigkeiten bereiten. Maßgeblich sind in erster Linie Art und Höhe der erworbenen Versorgungen. Aus diesem Grund kann die Inanspruchnahme anwaltlicher Unterstützung sinnvoll sein. Das gilt insbesondere bei Ansprüchen auf Kapitalzahlungen oder Ausgleichsrente. Sollte die eheliche Lebensgemeinschaft noch keine drei Jahre Bestand haben, wird ein Versorgungsausgleich nur auf Antrag der Ehepartner geregelt.

Kanzlei Mingers & Kreuzer für Familienrecht

Anknüpfend an den Bereich Scheidungsrecht ist häufiges Streitthema der Unterhalt. Auch hier ist eine genaue Analyse der Vermögenswerte und Ansprüche für eine effektive Rechtsdurchsetzung von besonderer Bedeutung – unabhängig davon, ob es sich zum Beispiel um Erwerbsobliegenheit, Wohnvorteil, ehebedingte Nachteile oder eine Herabsetzung handelt. In Betracht gezogen werden muss zudem die Bedürftigkeit etwaiger Kinder. Anhaltspunkt für die Wertermittlung kann dabei die Düsseldorfer Tabelle sein. Ausreichend ist diese aber nicht. Vielmehr bedarf es einer umfassenden Betrachtung einzelner Positionen. Hier stehen unsere Anwälte in Köln der Kanzlei Mingers & Kreuzer Ihnen gerne zur Seite.

Kanzlei Familienrecht Köln

Eine Scheidung hat weitreichende Folgen für die Ehepartner. Das gilt nicht nur für die persönlichen, sondern vor allem auch für die wirtschaftlichen Lebensverhältnisse. Das BGB ist –sofern kein Ehevertrag- geschlossen worden ist, vom Prinzip der „Zugewinngemeinschaft“ geprägt. Das heißt, dass bei einer Auflösung der Ehe der jeweilige Zugewinn ausgeglichen werden muss. Wie hoch der Zugewinn im Endeffekt ist, hängt vom jeweiligen Anfangs- und Endvermögen ab. Welche Werte hier zu zählen, muss im Einzelnen gesondert festgestellt werden. Das können zum Beispiel auch Anteile an Gesellschaften oder Betriebsvermögen als solches sein.

Weitere Leistungen im Familienrecht

Ein weiteres wichtiges Themenfeld ist die Vaterschaft als rechtliches Eltern-Kind-Verhältnis. Gerade hierzu sind stets die aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung zu berücksichtigen. Unsere Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer arbeiten hierbei am Puls der Zeit. Auf unserem Blog finden Sie zum Familienrecht mehrere Publikationen pro Monat.

Die Frau, die das Kind gebärt, ist nach § 1591 BGB grundsätzlich die Mutter. Schwieriger ist die Feststellung einer Vaterschaft. Nach § 1592 BGB ist Vater des Kindes derjenige, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet war, die Vaterschaft anerkannt oder eine gerichtliche Feststellung dahingehend getroffen hat. Das bereitet immer wieder Probleme. Aus diesem Grund ist es möglich, die Vaterschaft anzufechten – etwa dann, wenn der Mann nach dem geltenden Gesetz zwar der rechtliche, aber nicht der leibliche Vater ist. Eine Anfechtung durch den leiblichen Vater wiederum ist nur unter strengen Voraussetzungen möglich. So muss dieser eidesstattlich versichern, der Mutter in der Empfängniszeit beigewohnt zu haben. Darüber hinaus darf keine sozial-familiäre Beziehung zwischen dem Kind und dem rechtlichen Vater bestehen. Schließlich muss ein so genanntes Abstammungsgutachten beweisen, dass der Anfechtende auch tatsächlich der biologische Vater ist.

Kanzlei Familienrecht Köln

Die Vaterschaftsanfechtung wirkt rückwirkend auf den Zeitpunkt der Geburt oder der Anerkennung der Vaterschaft. Eine solche Anfechtung hat wiederum auch Auswirkungen auf  etwaige Unterhaltzahlungen.

Aber nicht nur der Vater kann eine Anfechtung im obigen Sinne betreiben. Auch Mutter und Kind haben ein solches Recht. Zudem kann das Kind von der Mutter Auskunft über dessen Abstammung verlangen. Diesen Anspruch kann das Kind auch gerichtlich durchsetzen. Dazu bedarf es eines Antrags beim zuständigen Familiengericht. Das gilt selbst dann, wenn der Anfechtungsgegner bereits verstorben ist.

Kanzlei Mingers & Kreuzer als Partner im Familienrecht

Unsere Anwälte der Kanzlei Mingers & Kreuzer an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen mit ihrer Expertise und ihrem Fachwissen bei Fragen im Familienrecht gerne zur Seite. Wir arbeiten effektiv und mit höchstem Engagement. Dabei haben wir stets Ihre Interessen und Finanzen im Blick. Gerade im Rahmen unterhaltsrechtlicher Forderungen sollten Sie ohne anwaltlichen Rat nicht voreilig tätig werden.

Wir arbeiten am Puls der Zeit. Das heißt, dass wir vor allem auch die aktuelle Rechtsprechung rund um das Familienrecht im Auge haben. So veröffentlichen wir im Monat eine Vielzahl von Artikeln und Mitteilungen zum Familienrecht, um unsere Mandanten auf dem Laufenden zu halten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per Mail.

 

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