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Rechtsanwälte Köln- Insolvenzplan

Eine drohende oder eingetretene Insolvenz ist für alle Beteiligten eine belastende Situation. Das gilt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, frühzeitig juristischen Beistand in Anspruch zu nehmen. Unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen dabei gerne zur Seite. Mit höchstem Engagement entwickeln wir effiziente Lösungen für unsere Mandanten – sowohl in der außergerichtlichen Beratung als auch in der bundesweiten Vertretung vor den zuständigen Gerichten.

Rechtsanwälte helfen beim Insolvenzplan

Im Rahmen einer Insolvenz sollte der Kopf nicht in den Sand gesteckt werden. Zunächst einmal ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und professionelle Hilfe aufzusuchen. Hier helfen unsere Rechtsanwälte Ihnen weiter. Im Rahmen einer umfassenden Analyse unter Abwägung der vorliegenden Risiken beurteilen wir die Chancen einer Sanierung. Eine solche kann grundsätzlich vor dem Antrag sowie nach dem Antrag auf Insolvenz stattfinden. Die der Abwicklung zugrundliegenden Regelungen sind dann aber nicht mehr gleich. So ist eine Sanierung nach Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens strikt in der Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Nötig ist dann ein so genannter Insolvenzplan, der sich aus einem darstellenden und einem gestaltenden Teil zusammensetzen muss. Ziel ist es, etwaige Gläubiger von der Sanierung zu überzeugen. Anderenfalls bleibt nur die Zerschlagung.

Rechtsanwälte Insolvenzplan Köln

Ein Insolvenzplan –wie ihn das Gesetz vorsieht- muss dem zuständigen Gericht vorgelegt und von diesem nach Annahme durch die Gläubiger bestätigt werden. Das Insolvenzverfahren wird dann aufgehoben. In der Praxis wird bis dato relativ selten von einem Insolvenzplan Gebrauch gemacht. Dabei kann ein solcher einige Vorteile mit sich bringen. In Bezug auf die Gläubiger kann man festhalten, dass im Zuge einer derartigen Abwicklung vor allem höhere Auszahlungsquoten erreicht werden. Zudem werden sie nach unserer praktischen Erfahrung regelmäßig drei bis sechs Monate nach der Eröffnung des entsprechenden Verfahrens ausgeschüttet. Die Regelinsolvenz braucht hier meist Jahre. Aus Sicht des Schuldners hat das Verfahren in erster Linie den Vorteil, dass eine wirtschaftliche Perspektive erhalten bleibt – schließlich bleibt bei einer Sanierung erst einmal Eigentümer.

Rechtsanwälte konzipieren Insolvenzplan

Die Analyse, wann ein Sanierungsplan sinnvoll durchgeführt werden kann, ist mitunter sehr komplex. Umso früher Sie juristischen Beistand in Anspruch nehmen, desto besser können wir Ihnen helfen. Besondere Bedeutung haben dabei zum Beispiel die Sanierungswürdigkeit und die Sanierungsfähigkeit am Markt. Hier kommt es vor allem auch auf wirtschaftliche Aspekte an. Kann durch Kostenänderungen eine konstante Rentabilität erreicht werden? Haben Gläubiger ein Interesse an der Sanierung des Unternehmens? Wie sehen die Chancen am Markt generell aus?

Rechtsanwälte stellen Antrag auf Insolvenzplanverfahren

Der Antrag auf ein Insolvenzplanverfahren sollte nicht voreilig gestellt werden. Unabdingbar ist, dass Sie in Zusammenarbeit mit einer professionellen Beratung die eigenen Fehler erkennen und ein wirksames Konzept zur Sanierung entwickeln. Dieses Konzept sollte dann auch mit den größten bzw. wichtigsten Gläubigern abgestimmt werden. Bei der Erstellung eines Sanierungsplans stehen unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln Ihnen vollumfänglich zur Seite. Mit höchstem Engagement entwickeln wir für und mit Ihnen individuelle Strategien, um aus der Krise wieder herauszukommen.

Sobald ein effizienter Plan erstellt worden ist, prüft das Gericht diesen. Hier kann besonderes Verhandlungsgeschick weiterhelfen. Schließlich muss der zuständige Richter davon überzeugt werden, dass eine realistische Chance einer Sanierung besteht und dass Absprachen mit Gläubigern bereits getroffen worden sind. Sollte diese Hürde erfolgreich gemeistert worden sein, steht die Einberufung der Gläubigerversammlung an. Diese entscheidet dann über die Ablehnung oder Annahme des Plans. Wird eine entsprechende Annahme dann vom Gericht bestätigt, wird das Insolvenzverfahren aufgehoben. Das ist der Start für Ihren Insolvenzverfahrensplan. Beachten Sie aber, dass sie nur wenig Zeit haben für die oben genannten Vorbereitungen (3-Wochen-Frist). Anderenfalls können Sie sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar machen.

Rechtsanwälte Insolvenzplan Köln

Wie anfangs erwähnt, besteht ein Insolvenzplan aus einem darstellenden und einem gestaltenden Teil. Zum darstellenden Teil gehört zum Beispiel ein wirtschaftlicher Lagebericht des Schuldners, eine Beschreibung des Ziels der Sanierung oder entsprechende Maßnahmen zur Abwehr der Insolvenz. Der gestaltende Teil wiederum setzt sich aus Regelungen zur Rechtsstellung der Beteiligten, aus Ansprüchen zur Haftung oder finanziellen Absprachen zusammen.

Rechtsanwälte Insolvenzplanverfahren Köln

Das Insolvenzplanverfahren sieht zunächst vor, dass so genannte Gläubigergruppen gebildet werden müssen. Die Gläubiger werden dabei anhand ihrer Rechtspositionen eingeteilt. Das können beispielsweise die absonderungsberechtigten Gläubiger oder die nicht nachrangigen Insolvenzgläubiger etc. sein. Diese Gruppen wiederum müssen dem Plan zustimmen. Das erfolgt durch die Mehrheit der abstimmenden Gläubiger. Näheres regelt hier § 244 InsO. Der Schuldner hingegen muss nicht explizit zustimmen. Ausreichend ist also, wenn er dem Insolvenzplan im Abstimmungstermin nicht widerspricht. Schließlich bedarf es der Bestätigung durch das Insolvenzgericht.

Häufig scheitert ein Insolvenzplanverfahren an der Finanzierung. Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit, in Zusammenarbeit mit Experten vor der Prüfung des Gerichts eine solche sicherzustellen. Unsere Rechtsanwälte in Köln helfen hier gerne weiter. So besteht nämlich die Möglichkeit, die Risiken für Neukreditgeber zu reduzieren. Das kann zum Beispiel durch die Festlegung eines Vorranges für Neukreditgeber geschehen.

Rechtsanwälte beraten bei Insolvenzplan

Ein Insolvenzplan ist aber nicht immer möglich. Sollte das Unternehmen nicht mehr in der Lage sein, sich selbst zu „retten“, gibt es noch andere Optionen. So kann zum Beispiel eine übertragene Sanierung Abhilfe schaffen. Konkret geht es um die Übernahme durch ein anderes Unternehmen oder Interessenten – gegebenenfalls auch durch einen Konkurrenten.

In letzter Konsequenz –also bei Scheitern eines Insolvenzplanverfahrens- bleibt nur noch die Liquidation. Ist das Vermögen für eine Sanierung nicht mehr ausreichend und finden sich auch keine anderen Käufer, muss das Unternehmen zerschlagen werden. Der Insolvenzverwalter wird versuchen, die entsprechende Masse zum bestmöglichen Preis zu verkaufen.

Rechtsanwälte Insolvenzplan Köln

Die Thematik rund um die Vorbereitung und Abwicklung einer Insolvenz ist durchaus komplex. Wie eingangs erwähnt, ist frühzeitiges Handeln von besonderer Bedeutung. Schließlich kann hier umso besser gegen eine drohende Insolvenz vorgegangen werden. Hilfreich ist dabei vor allem ein effizientes Sanierungskonzept. Nach Antrag auf Eröffnung des Verfahrens sieht die InsO (Insolvenzordnung) einen Insolvenzplan vor. Hier ist eine umfassende Analyse unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Risiken geboten. Unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen dabei gerne zur Seite. Wir arbeiten mit höchstem Engagement an der Entwicklung individueller Lösungen. Unsere Mandanten profitieren dabei vor allem von unserer langjährigen praktischen Erfahrung. Warten Sie deshalb nicht ab und kontaktieren Sie uns.

 

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