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Rechtsanwalt Köln bei Kündigung

Die Kündigung durch den Arbeitgeber beendet das Arbeitsverhältnis einseitig und geschieht in der Regel gegen den Willen des Arbeitnehmers. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung. Darüber hinaus müssen für deren Wirksamkeit sowohl formale als auch inhaltliche Anforderungen erfüllt sein.

Unsere Anwälte in Köln im Kampf gegen Ihre Kündigung

Immer wieder kommt es vor, dass Kündigungen an formellen oder inhaltlichen Mängeln leiden. Dann können Sie sich als Arbeitnehmer wehren. Hilfe bietet dabei zudem der allgemeine Kündigungsschutz. Je nach Größe des Unternehmens findet nämlich das sog. Kündigungsschutzgesetz Anwendung. In Kleinbetrieben greift ein solcher hingegen nicht. Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter dem Punk „Kündigungsschutz“. Unsere spezialisierten Anwälte verfügen im Rahmen von Kündigungsschutzprozessen über langjährige Erfahrung. Bei Fragen rund um das Thema Kündigung stehen wir Ihnen daher gerne zur Seite.

Die ordentliche Kündigung

Die ordentliche Kündigung erfolgt fristgemäß. Eine solche Frist beginnt mit Zugang der Kündigung. Grundsätzlich gelten die im jeweiligen Arbeitsvertrag festgelegten Fristen. Daneben sind aber auch solche aus Tarif oder Gesetz zu beachten.

So statuiert das Gesetz in § 622 BGB für den Arbeitgeber Kündigungsfristen, die nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers individualvertraglich abgekürzt werden können. Etwas anderes gilt aber, wenn es sich um eine Verlängerung dieser Fristen handelt. Solche sind in der Regel ohne Probleme möglich.

Kündigung in der Probezeit

Dennoch müssen immer die Umstände einer Kündigung im Einzelfall betrachtet werden. So ist es die Regel, dass zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses eine Probezeit vereinbart wird. Nach § 622 Absatz 3 BGB kann in dieser Zeit mit einer Frist von nur zwei Wochen gekündigt werden. Das gilt unabhängig vor dem Hintergrund, dass im Zweifel die Länge einer solchen Probezeit gar nicht nötig wäre. Sechs Monate ist nämlich der Rahmen, den das Gesetz zur Verfügung stellt. Hier beraten Sie unsere Anwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln gerne. Darüber hinaus enthält das Gesetz in Bezug auf etwaige Kündigungsfristen weitere Ausnahmen. Neben der Probezeit kann auch durch einzelvertragliche Verweisung auf eine Tarifvereinbarung oder bei Aushilfstätigkeit und im Rahmen von Kleinunternehmen etwas anderes gelten.

Spezialisierte Anwälte für Arbeitsrecht in Köln

Dass unsere spezialisierten Anwälte für Arbeitsrecht an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln immer am Puls der Zeit arbeiten, ist für unsere Mandanten von besonderer Relevanz und großem Vorteil. Anknüpfend an die oben genannten Punkte können nur unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung effiziente Lösungen erarbeitet werden. So hat zum Beispiel der Europäische Gerichtshof zu den verlängerten Kündigungsfristen nach § 622 Absatz 2 BGB im Jahre 2010 festgestellt, dass die eigentlich vorgesehen Nichtberücksichtigung von Zeiten vor der Vollendung des 25.Lebensjahres bei der Errechnung der Dauer der Beschäftigung gegen das Diskriminierungsverbot verstoße. Demnach dürfe der § 622 BGB in seiner Form nicht mehr angewendet werden. Das ist nur ein kleines Beispiel für die weitreichende Dynamik im Arbeitsrecht, die sich vor allem auf die anwaltliche Arbeit niederschlägt. Unsere Rechtsanwälte in Köln zeichnen sich hier durch besondere Expertise aus. Bei Fragen rund um Ihre Kündigung stehen wir Ihnen also gerne zur Verfügung.

Die außerordentliche Kündigung

Während sich die ordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses nur an die geltenden Fristen halten muss, bedarf es bei der außerordentlichen Kündigung weiteren Voraussetzungen. Nach § 626 Satz 1 BGB muss zunächst ein „wichtiger Grund“ vorliegen. Darüber hinaus muss eine Interessenabwägung ergeben, dass eine Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses nicht zumutbar ist. Schließlich muss die Kündigung auch innerhalb einer Ausschlussfrist von zwei Wochen erklärt werden, siehe Satz 2.

Unsere Anwälte in Köln kämpfen für Ihr Recht

Wann ein wichtiger Grund im Sinne des § 626 BGB vorliegt, muss immer nach den Umständen des Einzelfalls und nach den Interessen der Vertragsparteien beurteilt werden. In Betracht kommt beispielsweise eine dauernde Arbeitsverweigerung, ein Betrug im Einstellungsverfahren oder die Verletzung von Treuepflichten. Weil alle Gesichtspunkte einer Gesamtbewertung zugeführt werden müssen, ist anwaltlicher Rat unerlässlich. Unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen dabei gerne zur Seite. Im Rahmen einer umfassenden Analyse zeigen wir Ihnen Wege auf, sich gegen eine außerordentliche Kündigung zu wehren. Zugute kommt unseren Anwälten dabei die langjährige Erfahrung im Umgang bei der Vorbereitung und Durchführung von Kündigungsschutzprozessen. Konkret berücksichtigt werden müssen bei einer außerordentlichen Kündigung vor allem Faktoren wie wirtschaftliche Folgen des Vertragsverstoßes oder das Ausmaß der Vertrauensbeschädigung.

So kann es nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts für die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung schon ausreichen, dass ein Arbeitnehmer das Internet intensiv zu privaten Zwecken nutzt, auch wenn eine solche Nutzung nicht per se im Arbeitsvertrag ausgeschlossen worden war. Im Einzelfall müsste dann aber geprüft werden, in welchem zeitlichen Umfang der Arbeitnehmer das Internet wirklich zu Privatzwecken verwendet hat und welche Kosten dem Arbeitgeber dadurch adäquat entstanden sind. Als milderes Mittel ist häufig zunächst eine Abmahnung erforderlich.

Unsere Rechtsanwälte in Köln helfen bei einer Kündigung

Wer eine Kündigung erhält, ist zunächst einmal schockiert und von Selbstzweifeln geplagt. Doch sollten sich Arbeitnehmer schnell erholen und rechtliche Schritte einleiten. Denn schließlich muss eine Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen eingereicht werden.

Zunächst einmal sollten Arbeitnehmer Ruhe bewahren und sich sachlich mit der Situation auseinandersetzen. Unsere Anwälte raten zudem, erst einmal nichts zu unterschreiben. Jedes unterschriebene Schriftstück kann im Endeffekt zum Verhängnis werden. Auch Aufhebungsverträge sollten nicht ohne anwaltliche Beratung geschlossen werden. Gleiches gilt bei einer Kündigung aufgrund einer Straftat. Auch hier haben Sie das Rech zu schweigen. Häufig versuchen Arbeitgeber Arbeitnehmer durch eine Kündigung zu einem Geständnis zu bewegen.

Rechtsanwälte in Köln prüfen Ihre Kündigung

Nicht selten kommt es vor, dass eine Kündigung die erforderlichen formalen Voraussetzungen nicht erfüllt und deshalb unwirksam ist. Für jede arbeitsvertragliche Kündigung gilt das Schriftformerfordernis nach § 126 BGB. Das heißt, dass die elektronische Form ausgeschlossen ist. Eine Kündigung per Mail oder Telefax ist folglich nicht wirksam. Darüber hinaus muss es sich um eine schriftlich abgefasste Urkunde handeln, die eigenhändig unterschrieben sein muss. Bloße Namenskürzel reichen nicht aus.

Außer bei Kündigungen im Ausbildungsverhältnis oder während des Mutterschutzes muss ein Grund für die „Entlassung“ nicht angegeben werden. Die Kündigung an sich muss aber wirksam zugegangen sein. Im Zweifel muss der Arbeitgeber als Kündigender beweisen, dass eine solche Zustellung wirksam erfolgt ist. Immer wieder stellen unsere Anwälte fest, dass Kündigungen hier angreifbar sind. Wenden Sie sich deshalb mit Ihrer Kündigung einfach an unsere spezialisierten Anwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln. Wir helfen gerne weiter.

 

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