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Rechtsanwälte Köln – rote Ampel überfahren

Eine rote Ampel zu überfahren kann drastische Konsequenzen haben – zum Beispiel ein hohes Bußgeld, Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot. In bestimmten Fällen kann auch eine Freiheitsstrafe verhängt werden. Nicht selten besteht aber die Möglichkeit, sich gegen einen entsprechenden Bescheid zu wehren. Unsere spezialisierten Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen dabei gerne zur Seite.

Rechtsanwälte beraten bei Rotlichtverstoß

Das Überfahren einer roten Ampel ist eine Ordnungswidrigkeit im Rahmen der geltenden Straßenverkehrsordnung. Ein Verstoß ist dann gegeben, wenn der Betroffene trotz Rotlichtzeichen in den von der Ampel geschützten Gefahrenbereich einfährt. Das kann zum Beispiel eine Kreuzung oder ein Bahnübergang sein. Wird die rote Ampel zwar überfahren, aber kommt der Autofahrer noch vor dem genannten Bereich zum Stehen, handelt es sich um einen „Haltelinienverstoß“. Die Folge ist ein nur geringes Bußgeld von 10 Euro. Bei einem Rotlichtverstoß reicht die abstrakte Gefahr für andere aus. Es muss also nicht zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kommen. Wichtig ist aber vor allem, dass insbesondere die Länge der Rotphase für eine Strafe entscheidend ist. Man unterscheidet gemeinhin zwischen einem „einfachen Rotlichtverstoß“ und einem „qualifizierten Rotlichtverstoß“. Bei Ersterem leuchtet die rote Ampel weniger als eine Sekunde. Konsequenz sind 90 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei einem „qualifiziertem Rotlichtverstoß“ hingegen leuchtet das Signal bereits länger als eine Sekunde. Hier werden 200 Euro fällig. Daneben muss der Betroffene ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg hinnehmen.

Rechtsanwaltskanzlei Köln beim Überfahren roter Ampeln

Das Bußgeld kann sich aber beim Überfahren einer roten Ampel sogar noch einmal erhöhen – etwa bei der Gefährdung fremden Eigentums oder einer Sachbeschädigung. Eine Gefährdung im obigen Sinne ist immer dann gegeben, wenn mit sicherer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass alsbald Schaden an Eigentum oder Person eintreten wird. Darunter fällt zum Beispiel auch die Gruppe der „Beinahe-Unfälle“. Halten sich andere Verkehrsteilnehmer jedoch lediglich in der Nähe –also in sicherer Entfernung- des Gefahrenbereichs auf, besteht keine konkrete Gefährdung.

Rote Ampel überfahren als Straftat

Wie eingangs erwähnt, kann das Überfahren einer roten Ampel nicht nur ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot nach sich ziehen, sondern auch eine Straftat sein. Eine solche ist in § 315 c StGB (Strafgesetzbuch) geregelt. Erfüllt ist der Tatbestand, wenn sich der Täter in Bezug auf die rote Ampel besonders rücksichtslos verhält und dadurch andere Personen oder Sachen mit einem Mindestwert von 750 Euro gefährdet. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von konkreten Gefährdungsdelikten. Liegt eine solche Gefährdung nicht vor, ist auch das Strafdelikt nicht erfüllt.

Rechtsanwälte in Köln zum Rotlichtverstoß

Im Endeffekt entscheidet beim Überfahren einer roten Ampel eine Sekunde über die Höhe der Geldbuße (90 oder 200 Euro) sowie die Anzahl der Punkte in Flensburg (1 oder 2 Punkte + einmonatiges Fahrverbot). Aus diesem Grund sind die Erfordernisse eines Nachweises für einen qualifizierten Verstoß besonders hoch. Hier können unsere Rechtsanwälte in Köln, Jülich, Hückelhoven und Bonn ansetzen und gegen Ihren Bußgelbescheid kämpfen. Schließlich ist die Beweisführung nicht selten mangelhaft, so dass sie vor Gericht einer Überprüfung nicht standhält. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Anwälte in Köln – rote Ampel überfahren

Bei der Verteidigung ist vor allem entscheidend, wodurch der Rotlichtverstoß im Endeffekt aufgezeichnet worden ist. Die Behörden bedienen sich dabei inzwischen verschiedener Mittel. Besonders häufig kommen aber spezielle Blitzer zur Anwendung, die das Überfahren einer roten Ampel präzise festhalten können. Die Blitzer sind mittlerweile–anders als noch vor einigen Jahren- schwer als solche zu erkennen. Es kann sogar vorkommen, dass Verkehrssünder durch so genanntes Schwarzlicht unbemerkt geblitzt werden. Wesentlich häufiger aber finden sich im Straßenverkehr Anlagen mit Rotlicht wieder. Hierbei wird die Aufzeichnung durch das Überfahren zweier Kontaktschleifen ausgelöst. Der Fahrer wird schließlich durch die fotografierten Nummernschilder ermittelt.

Auch Ordnungshüter können gegen Rotlichtverstöße vorgehen. Das geschieht in der Regel durch mobile Überwachung. Hier kommen meist mehrere Kameras zur Beweisführung zum Einsatz. Das ist aber nicht immer nötig. Polizei oder Ordnungsamt können auch ohne die oben genannten Hilfsmittel Rotlichtverstöße ahnden. Die Beweisführung gestaltet sich dann in der Regel schwierig. Insbesondere vor Gericht reicht das grobe „Mitzählen“ eines Beamten nicht aus. Vielmehr muss dieser aufgrund der hohen Fehleranfälligkeit in diesem Bereich die Zahl „23“ vollständig ausgesprochen haben. Darüber hinaus muss auch dargelegt werden, mit welcher Methode entsprechende Abstände zur Kreuzung berechnet worden sind. Hier haben Autofahrer also besonders gute Karten, etwaige Bußgeldbescheide abzuwenden. Unsere Rechtsanwälte in Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Rechtsanwälte helfen bei Rotlichtverstoß in der Probezeit

Wie auch bei anderen Verstößen im Straßenverkehr, hat das Überfahren einer roten Ampel in der Probezeit ungleich schwerere Folgen. Es handelt sich dann um ein so genanntes A-Delikt, das eine zweijährige Verlängerung der Probezeit und ein Aufbauseminar nach sich zieht. Unter Umständen kann die zuständige Behörde zudem eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen. Das ist dann der Fall, wenn an der charakterlichen Eignung des Fahrzeugführers wegen der besonderen Schwere des Verstoßes gezweifelt werden muss.

Kompetente Rechtsanwälte – rote Ampel überfahren

Grundsätzlich hat man bei jeder Ampel genügend Zeit, sich auf ein neues Signal einzustellen und seine Reaktion dementsprechend auszurichten. Dafür gibt es die berühmte Gelbphase. Trotz der allgemein verbreiteten Ansicht, dass man bei „Gelb“ immer fahren dürfe, sieht die Straßenverkehrsordnung auch hier einen Verstoß vor. Allerdings hält sich das Bußgeld mit 10 Euro in Grenzen. Etwas anderes gilt aber dann, wenn bei einer starken Bremsung an einer gelben Ampel wiederum andere Verkehrsteilnehmer gefährdet würden. Ist das gefahrlose Halten also nicht mehr möglich, kann bei „Gelb“ weitergefahren werden.

Leistungen unserer Rechtsanwälte in Köln

Gegen einen Bußgeldbescheid kann man innerhalb einer Frist von zwei Wochen vorgehen. Nicht selten können unsere spezialisierten Rechtsanwälte eine Strafe abwenden oder zumindest mildern. Schließlich sind es die Behörden, die etwaige Verstöße beweisen müssen. So können unscharfe Fotos von Personen oder Nummernschildern sowie mangelhafte Zeugenaussagen von Beamten zu einem „Freispruch“ führen. Es kommt auch immer wieder zu technischen Ausfällen oder Defiziten – etwa eine zu kurze Gelbphase beim betreffenden Ampelsystem oder technische Mängel an den Messgeräten. Unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln klären Sie diesbezüglich gerne auf und helfen weiter. Als engagiertes Team erarbeiten wir für unsere Mandanten effektive und kostengünstige Verteidigungsstrategien. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns auf Sie.

 

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