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Rechtsanwälte Köln – VW-Abgasskandal

Seit dem 18. September 2015 ist der VW-Abgasskandal in aller Munde. Noch nie zuvor wurde die Autoindustrie derart erschüttert. Der Wolfsburger Automobilhersteller hat weltweit mehr als 11 Millionen Fahrzeuge manipuliert. Aufgedeckt hatte den Skandal die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency).

Rechtsanwälte erklären den VW-Abgasskandal

Konkret hatte Volkswagen die Steuerungssoftware betroffener Skandalmotoren gezielt angepasst. So konnten diese automatisch erkennen, wenn der Wagen auf dem Prüfstand getestet wurde. Der Trick war einfach: Das entsprechende Steuergerät aktivierte ein speziell programmiertes Motorenkennfeld, das die Technik zur Abgasregelung abschaltete und die vorhandenen Katalysatoren in vollem Umfang in Gang setzte. So konnten die geforderten Abgaswerte eingehalten werden – das galt natürlich nicht für den alltäglichen Betrieb. Hier schaltete das Steuergerät wieder um, so dass die Katalysatoren nur noch teilweise zum Einsatz kamen. Der VW-Abgasskandal war offensichtlich nötig, um gerade die strengen Emissionswerte in den Vereinigten Staaten einzuhalten. Wie aber in der Folgezeit deutlich wurde, hatte VW bei weltweit mehr als 11 Millionen Fahrzeugen manipuliert. Davon betroffen sind auch die Töchterunternehmen Audi, Seat und Skoda. Unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln beraten Sie umfassend zum Thema VW-Abgasskandal.

Rechtsanwaltskanzlei zum VW-Abgasskandal in Deutschland

Der Skandalmotor EA 189 wurde in Serienproduktion gebaut und durchgehend mit der Manipulationssoftware ausgestattet. Dabei handelt es sich durchweg um Dieselfahrzeuge, die mit der Abgasnorm Euro 5 zertifiziert sind. Sie stellen den Hauptanteil betroffener Fahrzeuge dar – geblieben ist es dabei aber nicht. So sind weitere Fahrzeugtypen in den Blickpunkt der Ordnungshüter geraten. Sollten Sie weitere Informationen bezüglich Ihrer Betroffenheit wünschen, stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte in Köln gerne zur Verfügung.

Anwälte zur Entwicklung im VW-Abgasskandal

Inzwischen ist klar, dass der VW-Abgasskandal dem Wolfsburger Automobilhersteller teuer zu stehen kommt. Erst kürzlich hat sich VW mit dem US-Justizministerium auf einen Vergleich in Höhe von 4,3 Milliarden Euro geeinigt. Zudem müssen sechs Manager mit einer Strafverfolgung rechnen. Durch das Schuldeingeständnis wird das kriminelle Fehlverhalten noch einmal mehr als deutlich. Insgesamt hat man in Wolfsburg mehr als 20 Milliarden Dollar für den VW-Abgasskandal in den USA zurückgestellt. Alleine die klagenden Verbraucher sollen durch Vergleiche mit rund 17 Milliarden Dollar entschädigt werden.

Von solchen Zahlen ist man hierzulande leider weit entfernt. Die einzelnen Betroffenen müssen im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten jeden Schaden individuell nachweisen. Sammelklagen („class action“) sind also keine Alternative. Dennoch zeigen gerade die aktuellen Entscheidungen der Rechtsprechung, dass sich ein Kampf gegen VW lohnt. Immer mehr Gerichte haben sich inzwischen unserer schon früh im VW-Abgasskandal vertretenen Meinung angeschlossen, dass ein Rücktritt vom Kaufvertrag möglich ist.

Kompetente Rechtsanwälte in Köln: VW-Abgasskandal

Volkswagen hatte in Deutschland Glück, dass die hiesige Politik den Konzern geschützt und mit schnellen Zugeständnissen Sicherheit verschafft hat. So hatte man schnell das „Go“ zu den flächendeckenden Rückrufaktionen von circa 2,3 Millionen Autos gegeben. Dabei ist noch heute nicht klar, ob diese für jeden Fahrzeugtyp nützlich waren. Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass eine technische Umrüstung auf Dauer zu Leistungseinbußen und erhöhtem Spritverbrauch führen kann. Darüber hinaus hat das zuständige Kraftfahrtbundesamt immer noch nicht alle Freigaben erteilt (Stand 1.Januar 2017). Auf freiwillige Entschädigungen wartet man in Deutschland derweil vergeblich. Es liegt auf der Hand, dass die US-Kunden eine deutliche Bevorzugung im VW-Abgasskandal erfahren haben. Entschädigungen in Milliardenhöhe hatte man von Anfang nicht gewähren wollen, obwohl viele Stimmen gerade auf EU-Ebene solche gefordert hatten. Deshalb liegt es jetzt in der Hand der Verbraucher, Eigeninitiative zu ergreifen und rechtliche Ansprüche geltend zu machen. Unsere Rechtsanwälte betreuen bereits eine Vielzahl von Mandanten im VW-Abgasskandal. Kontaktieren Sie uns einfach bei Fragen oder Problemen per Mail oder Telefon.

Rechtsanwälte zum Hammer-Urteil im VW-Abgasskandal

Der Start in das Jahr 2017 ist für alle VW-Geschädigten geglückt. Das Landgericht Regensburg hat in einem weiteren bahnbrechenden Urteil zugunsten aller betroffenen Verbraucher entschieden und sich damit unserer Rechtseinschätzung im VW-Abgasskandal angeschlossen. Der Kläger hatte im März 2015 von einem Händler einen Seat Alhambra 2,0 TDI erworben. Das Fahrzeug war –wie so viele andere- mit dem Skandalmotor EA 189 ausgestattet. Nach Bekanntwerden des Skandals forderte dieser deshalb die Nachlieferung eines Nachfolgemodells aus der gleichen Serie. Der Händler weigerte sich – doch das zu Unrecht. Wie das Landgericht jetzt feststellte, muss der Händler einen mangelfreien Ersatz liefern. Der Hammer an dem Urteil: Der Kläger muss den Wagen ohne Nutzungsentschädigung zurückgeben. Das heißt, dass er den Wagen seit Erwerb quasi kostenfrei genutzt hat. Der Nacherfüllungsanspruch sei nach Ansicht des Gerichts auch nicht ausgeschlossen, weil es eine kostengünstigere Variante in Form der Rückrufaktionen gebe. Diese seien generell nachteilig in Bezug auf die Neulieferung eines Ersatzfahrzeuges. Außerdem können Gewährleistungsrechte im VW-Abgasskandal verjähren. Deshalb sollten Geschädigte handeln und anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Unsere Rechtsanwälte an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln stehen Ihnen als kompetenter Partner zur Seite.

Rechtsanwaltskanzlei in Köln zum VW-Abgasskandal

Das Urteil des LG Regensburg ist aber keine Neuigkeit. Bereits 2016 hatte das LG München geurteilt, dass man auf eine Nacherfüllung nicht –vor allem keine sechs Monate- warten müsse und vom Kaufvertrag zurücktreten könne. Die Geschädigten im VW-Abgasskandal hätten dem Verkäufer schließlich genug Zeit eingeräumt, etwaige Fehler auszuräumen.

Unsere Leistungen in Köln

Unsere Rechtsanwälte in Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln betreuen bereits viele Geschädigte im VW-Abgasskandal. Dass die Gerichte inzwischen immer häufiger unsere Rechtsauffassung vertreten, hat einen Grund: Schon seit Bekanntwerden des Skandals um manipulierte Motoren haben wir uns bei der Kanzlei Mingers & Kreuzer intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt und die Weichen für eine effiziente Verteidigung unserer Mandanten geschaffen. Unter Abwägung aller Risiken analysieren wir jede Situation individuell, um optimale Lösungen entwickeln zu können. Angesichts der Zugeständnisse durch die Politik ist eine Geltendmachung von Ansprüchen umso wichtiger. Volkswagen hat massenhaften Betrug begangen und muss daher die Konsequenzen tragen. Profitieren auch Sie von den Fachkenntnissen unserer Anwälte, die sich auf das Thema VW-Abgasskandal spezialisiert haben.

Rechtsanwälte in Köln: Blog zum VW-Abgasskandal

Unsere Rechtsanwälte arbeiten an den Standorten Jülich, Bonn, Hückelhoven und Köln mit höchstem Engagement. Wir beraten Sie außergerichtlich und vertreten Sie bundesweit vor den zuständigen Gerichten. Gerne klären wir Sie auch über eine Minimierung Ihrer finanziellen Risiken auf – etwa durch eine Streitgenossenschaft oder eine Prozesskostenfinanzierung. Schließlich haben wir Ihre Finanzen bei der Durchsetzung Ihrer Interessen stets im Blick. Sollten Sie die Entwicklungen im VW-Abgasskandal verfolgen wollen, steht Ihnen unser Blog zur Verfügung. Hier berichten wir mehrmals in der Woche zu aktuellen Rechtsnews –unter anderem zum Abgasskandal.

 

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