880 Millionen Euro Strafe für Scania im LKW- Kartell!

Bild: difenbahia/shutterstock.com

 

Wegen illegaler Preisabsprachen hatte die EU-Kommission eine Rekordstrafe von insgesamt 2,93 Milliarden Euro gegen die Hersteller MAN, DAF, Iveco, Daimler und Volvo/Renault verhängt – jetzt muss auch das schwedische Unternehmen Scania „dran glauben“. Die VW-Tochter soll eine Strafe von circa 880 Millionen Euro zahlen. Scania will die Entscheidung anfechten.

 

Auch Scania muss wegen unerlaubter Preisabsprache „blechen“!

 

Die zuständige Behörde in Brüssel hatte bereits im vergangenen Jahr einen Vergleich mit den oben genannten Herstellern geschlossen. Die Strafe belief sich dabei auf knapp 2,93 Milliarden Euro. Lediglich MAN konnte aufgrund der so genannten Kronzeugenregelung ungeschoren davonkommen. Scania indes hatte sich an dem Vergleich nicht beteiligt. Deshalb ermittelten die Wettbewerbshüter weiter. Das Ergebnis ist die jetzt vorliegende Entscheidung – 880 Millionen Euro Strafe.

 

Scania will Berufung einlegen und behauptet, man habe keine Preisabsprachen mit anderen Herstellern getroffen. Inwieweit eine solche Berufung Aussicht auf Erfolg hat, ist nur schwer einzuschätzen. Angesichts der deutlichen Worte wird eine Beweisführung dahingehend aber mit Sicherheit sehr schwierig.

 

Welche Rechte haben Betroffene im LKW-Kartell?

Betroffene sollten schnell handeln und umfangreiche Rechte sichern. Schließlich kann man Schadensersatz in Höhe von 15 Prozent des Kaufpreises verlangen. Ansprüche können dabei insbesondere im Zeitraum von 1997 bis 2011 geltend gemacht werden. Das gilt sowohl für Käufer als auch Leasingnehmer solcher LKW. Vor allem für Speditionen und Vermieter von LKW winkt hier ein lukratives Geschäft. Die Kanzlei Mingers & Kreuzer vertritt bereits eine Vielzahl Geschädigter im LKW-Kartell. Auch für den Fall Scania stehen wir Ihnen natürlich mit unserer Expertis zur Verfügung.

 

Was müssen Betroffene jetzt tun?

 

Wer vor allem im Zeitraum von 1997 bis 2011 einen LKW von Scania gekauft hat, sollte sich einfach bei uns melden und entsprechende Verträge kostenlos prüfen lassen. Nach eingehender Analyse geben wir ein schnelles Feedback zu den Erfolgsaussichten. Schicken Sie uns dazu einfach die Verträge per Mail an die info@mingers-kreuzer.de zu und profitieren Sie von den Entscheidungen der EU-Kommission. Es wartet bares Geld.

Weitere aktuelle Rechtsnews finden Sie auch auf unserem Blog sowie auf unserem You-Tube-Kanal. Schauen Sie doch mal vorbei.