Milliardenstrafe für Mercedes-Benz Modelle
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Bild:LanoLan/shutterstock.com

Das könnte den bisher von der Dieselaffäre verschonten Konzern Daimler teuer zu stehen kommen. Laut dem Verkehrsminister Andreas Scheuer könnte das Bundesministerium Daimler eine Strafe von 5.000 Euro für jeden verkaufen Wagen aufdrücken, den Daimler durch eine Abgasabschalteinrichtung manipuliert hat.

Die Vorwürfe 

Die Schlinge zieht sich zu um den Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche und seinen Konzern. Die Bundesregierung erhöht den Druck auf den Autobauer und wirft eine Milliardenstrafe in den Raum. Die Dieselaffäre soll den Konzern, nach Willen des CSU Politiker Scheuer, rund 3,75 Milliarden Euro kosten. Ein Ordnungsgeld von knapp 5.000 Euro pro verkauften Wagen mit unzulässigem Abgasreinigungssystem könnte verhängt werden. Bei circa 750.000 Autos macht das in etwa 3,75 Milliarden Euro.

Was hat Daimler bisher unternommen 

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), welches dem Verkehrsministerium unterstellt ist, hatte bereits am 23. Mai einen Rückruf von 4900 Mercedes Benz Transportern der Klasse „Vito“ angeordnet. Grund war der Fund einer „unzulässigen Abschalteinrichtung“ in jenen Auto. Der Konzern Daimler bestreitet jedoch diese Vorwürfe. 

Laut aktuellen Informationen soll im Moment die Mercedes Benz „C-Klasse“ genauer untersucht werden. Genaue Ergebnisse sind noch nicht veröffentlicht, allerdings dringen bisher Indizien, die erdrückend sind, ans Tageslicht. Es droht ein Rückruf von mindestens 80.000 Autos.

 

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