Münchener Oktoberfest - Unsere Rechtstipps für Wiesn-Besucher!
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Bild: Frank Gaertner/ shutterstock.com

 

Wie jedes Jahr lockt das beliebteste und größte Volksfest der Welt Besucher an. Vom 21. September bis zum 6. Oktober findet das Oktoberfest auf der Theresienwiese in München statt. Wiesn-Neulinge sollten allerdings vorbereitet sein – und das schließt mehr als angemessene Trachtenkleidung ein. Hier sind ein paar rechtliche Tipps für Sie!

 

 

Parkplatzprobleme – Nutzen Sie Park+Ride-Plätze!

 

So praktisch das Auto auch ist, für das Oktoberfest ist es nicht das geeignete Verkehrsmittel. Es gibt ein großes Parkplatzproblem rund um die Theresienwiese. Achten Sie darauf, den Wagen nicht im Park- und Halteverbot abzustellen. Wer Parkverbote missachtet, dem drohen bis zu 60 € Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
Die wohl beste Parkmöglichkeit ist das Gelände des Schlacht- und Viehhofs München in der Zenettistraße 21. Ihnen werden pro Tag pauschal 10 € berechnet. Das ist nur wenige Gehminuten von der Theresienwiese entfernt und es stehen rund 700 Parkplätze zur Verfügung. Aber Obacht! Die sind schnell besetzt.

 

Der Oktoberfest-Veranstalter selbst empfiehlt, sein Auto auf einem der vielen Park+Ride-Plätze in München abzustellen, die in der Nähe von U- und S-Bahn-Stationen bereitgestellt werden.
Wer über die A9 aus Nürnberg kommt, findet solche Parkplätze am U-Bahnhof Garching-Forschungszentrum, Garching Hochbrück oder Fröttmaning. Wer über die A8 aus Richtung Salzburg kommt, der kann den Park+Ride-Platz beim S-Bahnhof Sauerlach nutzen. Camper finden drei Kilometer von der Theresienwiese insgesamt 600 Stellplätze. Sind diese Plätze schon besetzt, müssen Sie sich nach weniger zentralen Alternativen umsehen.
Aufgrund des durchgängigen U-Bahn-Verkehrs erreichen Sie schnell und einfach die Wiesn.

 

 

Schwarzfahren ist keine Option!

 

Auch wer nur eine oder zwei U-Bahnstationen braucht, um die Therienwiese zu erreichen, sollte vom Schwarzfahren absehen. Achten Sie auf das besondere Münchener Fahrkartensystem und fragen Sie gegebenenfalls nach, ob Sie lieber eine Streifenkarten oder ein Zonenticket kaufen. Bei den Massen an Wiesn-Besuchern werden Sie ansonsten auch sympathische Menschen finden, denen Sie sich für den Weg anschließen können.

 

Wir raten Ihnen dringend davon ab, das Schwarzfahren zu erwägen. Lassen Sie sich nicht von der ausgelassenen Feierstimmung blenden – auch zur Oktoberfestzeit kostet es Sie 60 €! Das wäre zu schade, für das Geld können Sie in ein Wiesn-Zelt gehen und fünf Maß Bier für sich und Ihre Freunde bestellen!

 

 

Was kann ich tun, wenn die Maß nicht voll ist?

 

Wer im Kopf schon den Bierpreis ausrechnen wollte: eine Maß kostet 11,80 €. Ein Euro mehr als im letzten Jahr. Für diesen stolzen Literpreis kommen Sie aber in den Genuss eines der sechs traditionellen und ausgezeichneten Münchener Biersorten – Spaß und Stimmung inklusive.

 

Ärgerlich ist der Preis allerdings dann, wenn die Bedienung beim Befüllen des Maßkrugs gegeizt hat. Sie erkennen das daran, dass der Gerstensaft nicht die Höhe von 14 Millimeter unterhalb des Eichstrichs erreicht. Wer den Fehler bei sich feststellt, hat einen Anspruch auf kostenloses Nachfüllen. In dem Fall sollten Sie die Bedienung direkt nach dem Servieren ansprechen. O’zapft is!

 

 

 

Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular. Weitere Rechtswege finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel. In folgendem aktuellen Video befasst sich Rechtsanwalt Markus Mingers mit der Frage, ob man ein Bier in der Mittagspause trinken darf.

 

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